Schwarzangeln

Schwarzangeln / Fischwilderei ist kein Kavaliersdelikt !!!

 

Einigen Bürgern scheinen die gesetzlichen Bestimmungen nicht zu kennen oder sie sehen einen besonderen Reiz darin, ohne eine Angelberechtigung zu angeln. Bei Kontrollen wird immer wieder festgestellt, dass Personen ihr Angelerlebnis fluchtartig beenden, um sich der Kontrolle zu entziehen. Bei der Aufnahme der Beweissicherung und den durchgeführten Belehrungen wird dann von diesen Personen der Standardsatz geäußert: „ Das habe ich nicht gewusst.“

Es gilt immer der Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Jeder Bürger hat das Recht gemäß den gesetzlichen Bestimmungen auf der Grundlage einer abgeschlossen Qualifizierung und bestandenen Fischerprüfung zu moderaten Preisen den staatlichen Fischereischein oder eine Friedfischangelberechtigung zu erwerben. Er kann dann mit Fischereischein und der Angelberechtigung zum Fischfang als freier Angler oder in einem Angelverein organisiert dem Angelsport ordnungsgemäß nachgehen, Schwarzangeln lohnt sich nicht.

 

Beim Friedfisch-und Raubfischangeln sind einige Bestimmungen zu beachten. Da das „Angeln“ zur Fischereiausübung gehört, begeht man bei Nichteinhaltung der Bedingungen und Bestimmungen eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat.

Nach §39 BbgFischG: „Wer die Fischerei ausübt, hat alle rechtlichen Bestimmungen, insbesondere fischereirechtlicher und naturschutzrechtlicher Art zu beachten. Dazu hat er sich entsprechend zu informieren und weiterzubilden“.

Bei einer Ordnungswidrigkeit kann eine Geldbuße bis zu 5000 Euro ausgesprochen werden. Wird man bei der Fischwilderei oder beim Schwarzangeln erwischt, begeht man eine Straftat.Bei einer Straftat wird das deutsche Strafgesetzbuch zu Grunde gelegt. Nach § 293 des Strafgesetzbuches wird derjenige der unter Verletzung eines fremden Fischereirechtes oder Fischereiausübungsrechtes unberechtigt fischt – schwarzangelt- mit einer Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder einer Geldstrafe bestraft. Des Weiteren kann eine zukünftige Erteilung des staatlichen Fischereischeines, der Voraussetzung für den Erwerb des Erlaubnisscheins zum Fischfang ist, durch die unteren Fischereibehörden versagt werden.

 

zur Anmeldung Fischereischeinprüfung



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